Projekte 2001-2002

   
Baugeschichte
Die 1732 bis 1735 erstellte stattliche Barockkirche St.Nikolaus stellt mit ihrem barocken Turm mit breiter Zwiebelhaube (1699) das Wahrzeichen von Allensbach dar. 1996 erfolgte die letzte Außenrenovation. Das Innere wird vom klassizistischen Hochaltar (1804), den beiden Rokoko-Seitenaltären (um 1750) und der Rokoko-Kanzel dominiert. Mit ihnen sind jedoch nur die größten der zahlreichen wertvollen Ausstattungsstücke genannt. Eine reichhaltige Gliederung prägt die Decken in Kirchenschiff und Chorraum.

Bauaufgabe

Die letzte Innenrenovation fand im Jahre 1981 statt, sodass nach nun rund 20 Jahren starke Verschmutzungen an Wänden und Decken eine Renovation erforderlich machten. Erste Untersuchungen ergaben bald, dass tragende Holzkonstruktionsteile der Decke verfault waren. Diese mussten, wie die ebenfalls marode Elektroinstallation, vor den restauratorischen Arbeiten an der barocken Stuckdecke instand gesetzt werden.

Renovation

Die Suche des Restaurators Jürgen Schulz-Lorch nach früheren Farbfassungen der Raumschale hatte 2002 lediglich geringe Hinweise auf die barocke Farbgebung erbracht.
Dennoch war es bei der vorhandenen Konzeption der Stuckdecke im Régence-Stil naheliegend, sich für eine Neufassung der gesamten Raumschale im barocken Stil zu entscheiden. Altar, Ambo und Sedilien entstanden nach dem Entwurf des Stuttgarter Künstlers Karl Heinz Weiss aus Rorschacher Sandstein und patiniertem Stahl.

zurück