Projekte 2001-2002

   

Baugeschichte
Die Pfarrkirche wurde 1950/51 nach Plänen von Max Schätzle, dem Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes Konstanz erbaut. Der große Hallenraum spiegelt die Nachkriegsarchitektur dieser Jahre wieder. Lediglich durch die liturgische Erneuerung in Folge des II. Vatikanischen Konzils erfuhr der Altarraum eine bauliche Änderung.

Bauaufgabe

Der Innenraum der Pfarrkirche war umzugestalten. In der bisherigen Wege-Kirche sollte auf Wunsch der Kirchen-
gemeinde ein zentraler, inmitten der Gläubigen positionierter Zelebrationsort gefunden werden. Die neue liturgische Mitte und ein dazu passendes Gestühl waren zu gestalten. Ferner war die Raumschale zu renovieren.

Restauration

Eine Änderung der bisherigen Gestühlsanordnung war somit zwingend vorgegeben. Das neue Gestühl gruppiert sich um eine, durch 2 Stufen akzentuierte, zentrale Altarinsel. Eine streng gefasste Form der Liturgischen Einrichtung nimmt Bezug zur Nüchternheit der Raumhülle. Stählerne Vertikal-
streben dominieren das Gestaltungsmotiv und strahlen eine zeitgemäße, würdige Sachlichkeit aus. Schlichte Glas-
zylinder dienen als Lichtquelle. Als neuer Werktagskapelle fällt dem ehemaligen Chorraum eine sinnvoll Umnutzung zu, für die Bildhauer Leonhard Eder ein eigenständiges Ensemble aus Altar und Ambo aus dem vormaligen Altarblock erarbeitete. Die Farbigkeit der von Raphael Seitz gestalteten Bildtafeln rundet das Raumerlebnis ab.

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