Geschichte


Konstanz wurde wahrscheinlich durch den römischen Kaiser Constantius Chlorus um 300 n. Chr. gegründet. In der ersten Hälfte des 6. Jhds. erscheint es bereits als Bischofssitz.
Seit 1192 war Konstanz Reichsstadt. 1414-1418 fand hier das Konstanzer Konzil statt. Da Konstanz sich der Reformation zuwandte, verlegte der Bischof 1526 seinen Sitz nach Meersburg. Nach dem Schmalkaldischen Krieg kam die Stadt 1548 an Österreich und wurde zum Katholizismus zurückgeführt.
Der reichsunmittelbare Besitz der Bischöfe fiel 1803 größtenteils an Baden, ebenso 1805 die Stadt.
Das Bistum Konstanz wurde 1821 aufgehoben. Die Erzdiözese Freiburg wurde 1827 gegründet, im jungen Staat des Großherzogtums Baden, der erst 1806 aus einer Vielzahl höchst unterschiedlicher Territorien, Landschaften und Bevölkerungsgruppen entstanden war.
Dabei wurden Gebiete mit verschiedener kultureller und künstlerischer Tradition und auch stammesgeschichtlicher Eigenheiten – die Alemannen im Süden und die Franken im Norden – zusammengeschlossen.
Was im Laufe der Jahrhunderte bis auf den heutigen Tag gebaut, geformt und gemalt wurde, spiegelt den ganzen Reichtum und die Vielfalt der Geschichte des Werdens und Wachsens unserer christlichen Geisteswelt und Kultur im Südwesten Deutschlands wieder.
Die Kirchengemeinden sind zwar in der Regel Eigentümer der Kirchen, Pfarrhäuser, Pfarrgemeindezentren und Kindergärten, unterliegen aber in baulicher, künstlerischer und finanzieller Hinsicht der Aufsicht durch die zentrale Verwaltung des Freiburger Erzbischofs, das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg. (www.ordinariat-freiburg.de)

nach oben
Bischofsweihe in Konstanz
um 600 n.Chr.
Der hl. Pirmin fährt segnend
über den Bodensee,
Reichenau/Mittelzell
Das Bild zeigt die
spätmittelalterliche Klosterinsel